Montag, 13. Februar 2012

CDU-Fraktion veranstaltet Fachkongress „Brandenburg – Arbeitsplatz der Zukunft“ mit Karl-Josef Lauman

Dr. Saskia Ludwig/Roswitha Schier/Karl-Josef Laumann: Brandenburg hat das Potenzial Arbeitsplatz der Zukunft zu werden

Der Arbeitsmarkt in Brandenburg verändert sich grundlegend aufgrund der demographischen Entwicklung: Weniger Menschen werden bei uns leben und Arbeitgeber müssen zunehmend nach Arbeitskräften suchen. Bereits 2015 wird der Arbeitskräftebedarf in der Region Berlin-Brandenburg auf 270.000 steigen. Vor diesem Hintergrund veranstaltet die CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg am Montag, den 13. Februar 2012, den Fachkongress „Brandenburg – Arbeitsplatz der Zukunft“ im Potsdamer Arcona Hotel.

Gastredner war der Vorsitzende der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft, Karl-Josef Laumann. Teilgenommen haben zahlreiche Unternehmer, aber auch Vertreter von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden aus Brandenburg.

Nach einer konstruktiven Diskussion waren sich die Teilnehmer einig, dass Brandenburg ein großes Potenzial hat, Fachkräfte in das Land zu holen. Schon jetzt besteht ein großer Bedarf nach gut ausgebildeten Arbeitnehmern. Die letzte linke Landesregierung ist gefordert, diesen gefährlichen Trend mit praxistauglichen Lösungen für Brandenburg zu entschärfen.
Karl-Josef Laumann, Vorsitzender der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) Deutschland und Vorsitzender der CDU-Fraktion im Landtag Nordrhein-Westfalen, unterstrich während der Diskussion seine Forderung nach einer allgemein verbindlichen Lohnuntergrenze: „Die Zukunft des Arbeitsmarktes wird nicht auf Grundlage des billigsten Lohns sondern auf Grund von Qualität, Innovation, Vertrauen und Zuverlässigkeit entschieden. Die Höhe der Löhne muss jedoch von den Tarifvertragsparteien verhandelt und nicht von der Politik vorgegeben werden.“

Dr. Saskia Ludwig, Vorsitzende der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg, betonte auf der Veranstaltung die Dringlichkeit der guten Ausbildung: „Wir müssen jungen Brandenburgern schon in der Schulzeit die Aussicht auf eine berufliche Ausbildung und den späteren Arbeitsplatz in ihrem Land schaffen. Die Grundlage dafür setzen wir nicht mit Einheitsschulen und staatlich geförderten Beschäftigungsprogrammen, wie sie die letzte linke Landesregierung plant. Wir setzen uns als CDU-Fraktion für Bildung entsprechend den Fähigkeiten und Fertigkeiten der Kinder ein, sowie für die Stärkung des ersten Arbeitsmarktes.“

Roswitha Schier, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, sagte auf der Veranstaltung: „Wir können es uns nicht leisten, dass Menschen nicht genügend qualifiziertfür den Arbeitsmarkt sind. Das trifft auf die jungen Menschen zu, die ohne Abschluss die Schule verlassen, genauso wie für ältere Menschen, die seit Jahren arbeitslos sind. Die arbeitsmarktpolitischen  Mittel der letzten linken Landesregierung dürfen nicht durch die Auslastungsquote der Projekte gemessen werden, sondern durch die erfolgreiche Vermittlung von  Menschen in sozialversicherungspflichtigen Jobs.“
 
Als Gäste auf dem Podium diskutierten:

Dr. Saskia Ludwig, Vorsitzende der CDU-Fraktion,
Roswitha Schier, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der CDU- Fraktion,
Karl-Josef Laumann, Vorsitzender der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) Deutschland und Vorsitzender der CDU-Fraktion im Landtag Nordrhein-Westfalen,
Guido Koch, Vorsitzender des CDA Landesverbandes Brandenburg,
Knut Deutscher, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Cottbus

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