Dombrowski: Engagement der Brandenburger Tier- und Naturschutzvereine ist jetzt besonders gefragt Wasservögel bedroht von Hungertod
Während für Schalenwild bereits am 26. Januar 2010 die Notzeit ausgerufen wurde, lässt rettende Hilfe für Wasservögel in Brandenburg noch auf sich warten. Die Minusgrade der vergangenen Wochen ließen die meisten Brandenburgischen Gewässer zufrieren. Die vereiste Schneedecke erschwert den Vögeln ihre Nahrungssuche. Viele von ihnen - selbst gesunde Vögel - sind mittlerweile stark abgemagert und brauchen dringend Unterstützung durch den Menschen.
In Brandenburg gibt es viele Tier- und Naturschutzvereine. Ihr wertvolles Engagement ist jetzt besonders gefragt! Gruppen in anderen Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen und Hamburg gehen bereits mit gutem Beispiel voran. Dort reichen die Aktionen von einer fachgerechten Fütterung bis zur Vergrößerung von Wasserlöchern durch die Feuerwehr, so dass die Tiere nach Futter suchen können.
Jeder Bürger kann den Tieren helfen. Gemeinsam mit den Brandenburger Tier- und Naturschutzvereinen kann die Nahrungssuche der Wasservögel intensiv unterstützt werden.
Für die Fütterung ist Körnerfutter wie Getreide oder Haferflocken am besten geeignet. Das entspricht am ehesten der Nahrungsgewohnheit der Vögel.
Natürlich sollte die zusätzlich Fütterung nur erfolgen, bis die Gewässer wieder offen sind und der Schnee im Uferbereich abgetaut ist. |