26.11.2020, 14:40 Uhr

Prof. Dr. Michael Schierack zur Einigung zum Semesterticket

 Die Länder Brandenburg und Berlin haben sich geeinigt, einmalig den Differenzbeitrag zum Semesterticket zu übernehmen. Der wissenschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Prof. Dr. Michael Schierack, erklärt hierzu:
„Das ist eine wichtige Entlastung für die Studentinnen und Studenten, die coronabedingt bereits viele Entbehrungen ertragen haben. Für uns steht fest, dass diese jetzige Einigung keine dauerhafte Lösung sein kann. Alle Beteiligten müssen sich weiterhin um eine tragfähige, faire und gerechte Regelung für die Zukunft bemühen. Damit das für die Studentinnen und Studenten wichtige Semesterticket auch in Zukunft zu einem angemessen Preis angeboten werden kann.“

 

Hintergrund:

Vor dem Hintergrund des gemeinsamen Zieles eines angemessenen Preis-Leistungsverhältnisses für das solidarisch finanzierte Semesterticket hat sich das Land Brandenburg in Abstimmung mit dem Land Berlin dazu entschlossen, dass die Annahme  der im Rahmen der Verhandlungen angebotenen  Brückenlösung (Sommersemester 2021 5,00 Euro und Wintersemester 2021/2022 5,00 Euro (5,00 Euro SoSe 2021 + 5,00 Euro WiSe 2021/2022) wegen der coronabedingt schlechten Lage der Studentenschaft und vor dem Hintergrund der Beschlüsse des gestrigen Abends der Regierungschefs von Bund und Ländern durch eine einmalige Übernahme des Differenzbetrages aus den Landeshaushalten unterstützt werden soll. Es ist weiterhin beabsichtigt, im Jahr 2021 die Gespräche für eine mittelfristige Lösung wieder aufzunehmen.