Foto: Contrastwerkstatt/Fotolia
Foto: Contrastwerkstatt/Fotolia
15.02.2016

Schulstudie

Gordon Hoffmann: Überwiegende Mehrheit für den Erhalt von Förderschulen und eine Stärkung der Berufsausbildung

Die Schulstudie 2016, die im Auftrag der CDU/CSU-Fraktionsvorsitzenden in den deutschen Bundesländern erstellt wurde, belegt, dass die überwiegende Mehrheit für den Erhalt der Angebotsvielfalt in der Bildungspolitik ist. Dazu sagte der Bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Gordon Hoffmann:

„Fast alle Befragten wollen, dass Förderschulen erhalten bleiben und widersprechen damit dem aktuellen Kurs der Brandenburger Landesregierung bei der Inklusion. Die CDU-Fraktion hat sich stets für den Erhalt der Angebotsvielfalt ausgesprochen, da wir der Meinung sind, dass die Eltern selbst am besten entscheiden können, wo ihr Kind gut aufgehoben ist. 
 
Allgemein schneidet bei den Befragten die Qualität der Berufsbildung besser ab, als die der schulischen Bildung. Hier zeigt sich, dass gerade das Prinzip der dualen Ausbildung ein durchschlagender Erfolg ist und gestärkt und gesichert werden muss. Gleichzeitig muss sich die Politik für eine Steigerung der Bildungsqualität an den Schulen einsetzen. Eine stärkere Bundesweite Vergleichbarkeit wäre dabei ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. 
 
Die Ergebnisse der Studie belegen grundsätzlich, dass Ausbildungsberufe in Deutschland einen guten Ruf genießen und in der Bevölkerung den gleichen Stellenwert wie ein Studium haben. Vor dem Hintergrund des wachsenden Fachkräftemangels muss daher auch in der Bildungspolitik überlegt werden, wie man den Schülern die jeweils besten Chancen für einen erfolgreichen Start ins Arbeitsleben ermöglicht. Statt immer mehr Kinder auf das Erreichen eines Abiturs zu trimmen, sollten beispielweise durch eine frühzeitige Praxisorientierung, berufliche Perspektiven neben dem Studium aufgezeigt werden.“ 
 
Dateianhänge

Nach oben