17.07.2014

Warnlichter auf Windkraftanlagen

Steeven Bretz: Akzeptanz erhöhen – Mindestabstand von Windkraftanlagen zu Wohnsiedlungen vergrößern

Das Bundesverkehrsministerium plant laut einem Medienbericht (Märkische Allgemeine Zeitung, 17.07.2014), die Warnlichter auf Windkraftanlagen nicht mehr permanent leuchten zu lassen. Diese sollen erst Lichtsignale geben, wenn sich ein Flugzeug tatsächlich nähert. 

Steeven Bretz, Sprecher für Energiepolitik der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg, sagt dazu:
 
„Windräder werden von den Bürgern akzeptiert, wenn sie nicht in die Lebensqualität der Menschen eingreifen. Viele Brandenburger fühlen sich durch das Blinken auf Windkraftanlagen, wie bei den über 190 Windrädern auf der Nauener Platte, gestört. Wir begrüßen den Vorstoß aus dem Bundesverkehrsministerium und fordern die Landesregierung auf, die entsprechende Bundesratsinitiative zu unterstützen.
 
Die Akzeptanz durch die Bürger wird außerdem gesteigert, wenn die Windparks nicht so nah an Siedlungen gebaut werden. Deshalb möchten wir einen Mindestabstand von Windkraftanlagen zu Wohnsiedlungen verankern, der sich an der Bauhöhe der Windkrafträder orientiert. Ein denkbarer Abstandsfaktor von 10 würde bedeuten, dass ein Windkraftrad mit einer Nabenhöhe von 250 m mindestens 2.500 m von der nächstliegenden Wohnbebauung entfernt sein muss.“
 

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