04.03.2014

Auswirkungen des Musik- und Kunstschulgesetzes

Anja Heinrich: Das Gesetz gefährdet das finanzielle Überleben von den Kunstschulen in Brandenburg

Das Musik- und Kunstschulgesetz ist noch nicht lange in Kraft aber die prophezeiten negativen Folgen zeigen sich schon deutlich. Dazu sagt die kulturpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Anja Heinrich: 

„Das Gesetz gefährdet das finanzielle Überleben der Kunstschulen in Brandenburg. Sie müssen sich jetzt einer Evaluation als ,Anerkannte Musik- und Kunstschule“ unterziehen. Dabei sind die Rahmenbedingungen für ein solches Verfahren völlig unklar und damit auch die Finanzierung. Bereits heute melden sich erste Träger von Kunstschulen, deren Fortbestand durch die aktuelle Beschlusslage gefährdet ist.
 
Die CDU-Frak­ti­on setzt sich für Qua­li­täts­maß­stä­be und Ta­lent­för­de­rung in un­se­ren Mu­sik- und Kunst­schu­len ein. Wir for­dern, dass der Lan­des­zu­schuss für eine flä­chen­de­cken­de Ab­si­che­rung des Mu­sik- und Kunst­schul­net­zes von 2,6 auf min­des­tens 3 Mil­lio­nen Euro er­höht wird. Vor allem soll­te durch die von der CDU be­an­trag­te Gleich­stel­lung durch das Pro­jekt ,Klas­se Kunst‘ kul­tu­rel­le Bil­dungs­an­ge­bo­te lan­des­weit aus­ge­baut wer­den.
 
Statt­des­sen ge­fähr­det Rot-Rot die Exis­tenz un­se­rer Kunst­schu­len. Die Leid­tra­gen­den sind die vie­len Kin­der und Ju­gend­li­che, wie auch die In­itia­to­ren, die in den Kunst­schu­len wich­ti­ge Er­fah­run­gen ver­mit­teln.
 
Es taugt nichts, wenn die re­gie­ren­den Frak­tio­nen von SPD und Linke im Land­tag eine drin­gend be­nö­tig­te Bes­ser­stel­lung von Mu­sik- und Kunst­schu­len ab­leh­nen und dann Sonn­tags­re­den zu einer bes­se­ren Fi­nan­zie­rung schwin­gen.“
 

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