23.01.2013

Aktuelle Stunde im Landtag: Energiepolitik

Steeven Bretz: Wir brauchen vor allem eine sichere und bezahlbare Energieversorgung

Zur Aktuellen Stunde Energiepolitik im Landtag Brandenburg sagt Steeven Bretz, Sprecher für Energiepolitik der CDU-Landtagsfraktion:

„Den Entwicklungen in der Energiepolitik ist eine hohe Priorität beizumessen."
 
"Der Umbau un­se­rer En­er­gie­sys­te­me be­rührt dabei das Herz-Kreis­lauf-Sys­tem der Bran­den­bur­ger Volks­wirt­schaft in be­son­de­rer Weise: Es geht schlicht um die mit­tel- bis lang­fris­ti­ge Be­zahl­bar­keit von En­er­gie für Men­schen und Un­ter­neh­men, also um die Wett­be­werbs­fä­hig­keit Bran­den­burgs in der Zu­kunft.
 
Die­ser Um­stand muss sich vor allem in stra­te­gi­schen Ziel­for­mu­lie­run­gen, im le­gis­la­ti­ven und ad­mi­nis­tra­ti­ven Han­deln wi­der­spie­geln. Der Land­tag und die Lan­des­re­gie­rung Bran­den­burg tra­gen hier­für eine be­son­de­re Ver­ant­wor­tung, die von Ver­nunft und Weit­sicht ge­tra­gen sein soll­te. Dabei sind un­ko­or­di­nier­ter Ak­tio­nis­mus ei­ner­seits sowie un­tä­ti­ges Aus­sit­zen an­de­rer­seits mit Si­cher­heit die fal­schen Vor­ge­hens­wei­sen.
 
Wir brau­chen vor allem eine si­che­re und be­zahl­ba­re En­er­gie­ver­sor­gung mit einer ver­läss­li­chen, be­re­chen­ba­ren und ak­zep­tier­ten Per­spek­ti­ve, die eu­ro­pä­isch und in­ter­na­tio­nal ver­an­kert ist – und markt­wirt­schaft­li­chen Prin­zi­pi­en ge­recht wird.
 
Be­trach­ten wir die en­er­gie­po­li­ti­schen Ent­wick­lun­gen in Bran­den­burg müs­sen wir kon­sta­tie­ren: Nicht alles ist schlecht, aber Ent­schei­den­des läuft aus dem Ruder!
 
Die CDU-Land­tags­frak­ti­on for­dert die rot-ro­te Lan­des­re­gie­rung daher auf, dem Land­tag Bran­den­burg bis zum Herbst 2013 dar­zu­le­gen:
 
    wel­chen Steue­rungs­rah­men sie in­stal­lie­ren wird, um den un­ko­or­di­nier­ten Aus­bau von al­ter­na­ti­ven En­er­gie­for­men in Bran­den­burg end­lich zu stop­pen. Be­reits jetzt be­hin­dern sich die Per­spek­ti­ven al­ter­na­ti­ver En­er­gie­for­men ge­gen­sei­tig, des­halb hat der Bun­des­um­welt­mi­nis­ter Peter Alt­mai­er in sei­nem 10-Punk­te-Por­gramm eine Har­mo­ni­sie­rung der Aus­bau­zie­le für Bund und Län­der vor­ge­schla­gen.
    wel­che Maß­nah­men sie für nötig er­ach­tet bzw. wel­che Maß­nah­men sie be­reits er­grif­fen hat, um die Be­zahl­bar­keit von En­er­gie für die Men­schen und Un­ter­neh­men in Bran­den­burg lang­fris­tig si­cher­zu­stel­len,
    in­wie­weit sich die de­mo­gra­phi­sche Ent­wick­lung des Lan­des Bran­den­burg bis 2030 vor dem Hin­ter­grund der not­wen­di­gen In­ves­ti­tio­nen im En­er­gie­sek­tor auf die Ziel­stel­lung der Be­zahl­bar­keit von En­er­gie aus­wirkt und wel­che Ge­gen-steue­rungs­maß­nah­men für nötig er­ach­tet wer­den,
    wie die voll­stän­di­ge Wert­schöp­fungs­ket­te von der En­er­gie­ver­sor­gung, über –spei­che­rung und – ver­tei­lung bis zum Ver­brauch in Bran­den­burg lang­fris­tig ab­ge­bil­det wer­den soll.“
 

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