Fast die Hälfte der Brandenburger sind der Ansicht, dass sich an den Schulen zu wenig mit der DDR-Diktatur beschäftigt wird (Forsa-Umfrage, 24.11.2011). Mit der Kleinen Anfrage „Defizite beim Geschichtsunterricht an Brandenburger Schulen“ holt die märkische Union von der letzten linken Landesregierung eine Statusanalyse ein, um mögliche Defizite zu erkennen und zu beheben.
Gordon Hoffmann, Bildungsexperte der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg, sagt zur Einbringung der Kleinen Anfrage:
„Die Auseinandersetzung mit der Stasi im Geschichtsunterricht ist ein wesentliches Element der politischen Bildung von Schülern in Bezug auf die DDR. Die Stasi war einer der Pfeiler, auf dem die DDR-Diktatur beruhte. Mit ihren verbrecherischen und menschenverachtenden Methoden hat sie Angst und Leid bei unzähligen Menschen verur-sacht. Ohne Kenntnisse über die Staatssicherheit kann kein Schüler die DDR in Gänze erfassen.
Die Lehrpläne und die Unterrichtspraxis an Brandenburger Schulen müssen die Verbrechen der Stasi umfassend thematisieren. Wir fordern die letzte linke Landesregierung auf, diesem zentralen Aspekt zur DDR-Geschichte schnellstmöglich die nötige Geltung zu verschaffen.“
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