CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg

Zugverbindung Cottbus-Breslau

Michael Schierack: Polenbeauftragter Woidke muss sich für eine schnelle Zugverbindung ins Nachbarland stark machen

Die einzige Schienenfernverkehrsverbindung in Südbrandenburg – zwischen Cottbus und Breslau – soll ab Dezember mit dem Fahrplanwechsel in Polen wegfallen. Die IHK Cottbus hat bereits vor den Folgen gewarnt.
CDU-Fraktionsvorsitzender Prof. Michael Schierack sagt dazu:
„Polenbeauftragter Woidke muss sich für eine schnelle Zugverbindung ins Nachbarland stark machen.
 
Der Ver­lust der Linie Cott­bus-Bres­lau ist schmerz­lich. Die Fern­ver­bin­dung ist wich­tig für die Lau­sitz und auch für ganz Bran­den­burg von Be­deu­tung.
 
In Bezug auf die Be­zie­hung zu Polen brau­chen wir we­ni­ger Lip­pen­be­kennt­nis­se und we­ni­ger Fo­to­ter­mi­ne son­dern kon­kre­te Lö­sungs­an­sät­ze und Kon­zep­te. Bei der Zug­ver­bin­dung Cott­bus-Bres­lau kann Po­len­be­auf­trag­ter Wo­id­ke zei­gen, dass er sei­nen Wor­ten auch tat­säch­lich Taten fol­gen lässt.“
 
Zum Hin­ter­grund
 
Der EC-Wa­wel fährt mo­men­tan sechs­mal die Woche zwi­schen Ham­burg und Kra­kau über Ber­lin, Cott­bus und Bres­lau. Die pol­ni­sche Staats­bahn PKP ist an der Fi­nan­zie­rung be­tei­ligt. Auf­grund von ge­rin­gen Fahr­gast­zah­len will sich die PKP nicht mehr an der Fi­nan­zie­rung ab dem Fahr­plan­wech­sel 2014/2015 be­tei­li­gen. Da­durch wird die ge­sam­te Stre­cke in Frage ge­stellt.