CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg

„Tag der Kriminalitätsopfer“ am 22. März 2014

Danny Eichelbaum: Opferschutz muss vor Täterschutz kommen

Mit dem „Tag der Kriminalitätsopfer“ erinnert der Weiße Ring an die individuelle, rechtliche und wirtschaftliche Situation der Opfer von Kriminalität und Gewalt. Danny Eichelbaum, rechtspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg, sagt anlässlich der  Veranstaltung des brandenburgischen Landesverbandes des Weißen Rings zum „Tag der Kriminalitätsopfer“: 
„Die CDU-Landtagsfraktion fordert von der rot-roten Landesregierung einen besseren Schutz sowie schnelle, effektive und unbürokratische Hilfe der Opfer von Gewalttaten. Dafür sind Opferhilfe, Opferentschädigung und Opferschutz besser zu koordinieren.
 
Viele Opfer von Kri­mi­na­li­tät und Ge­walt in Bran­den­burg blei­ben mit ihren Pro­ble­men al­lein. Wenn der Staat seine Bür­ger schon nicht aus­rei­chend davor schüt­zen kann, Opfer einer Straf­tat zu wer­den, so hat er zu­min­dest alles dafür zu tun, das Leid und die Not der Ge­schä­dig­ten zu lin­dern.
 
Op­fer­schutz muss end­lich Chef­sa­che des Jus­tiz­mi­nis­ters wer­den. An­statt den Op­fer­schutz zu ver­bes­sern, stellt die Bran­den­bur­ger Lan­des­re­gie­rung aber die In­ter­es­sen der Straf­tä­ter in den Mit­tel­punkt ihrer Rechts­po­li­tik – Mi­nis­ter Mar­kov setzt aber so die tä­ter­ori­en­tier­te Straf­voll­zugs­po­li­tik sei­nes Vor­gän­gers fort, zum Bei­spiel im Ent­wurf des neuen Ju­gend­ar­rest­voll­zugs­ge­set­zes. Es darf kei­nen ideo­lo­gi­schen Ku­schelar­rest geben.
 
Ich for­de­re kon­kret:
 
    die Ein­rich­tung von Zeu­gen­schutz­räu­men in allen Ge­rich­ten des Lan­des Bran­den­burg
    den Aus­bau neuer Trau­maam­bu­lan­zen
    die jähr­li­che Er­stel­lung eines Op­fer­schutz­be­rich­tes
    ver­bes­ser­te In­for­ma­ti­ons­rech­te für Opfer und An­ge­hö­ri­ge.“