CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg

Ausbildungstiefstand in Brandenburg

Roswitha Schier: Landesregierung sollte zusätzliche betriebliche Ausbildungsstellen fördern

Immer weniger Betriebe in Brandenburg bilden Lehrlinge aus laut Aussage von Arbeitsminister Baaske. Knapp sechs von zehn Betrieben haben im Jahr 2013 keine Auszubildende eingestellt. 
Dazu sagt Roswitha Schier, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg:
 
Wenn Betriebe zusätzliche Ausbildungsplätze bereitstellen oder schwer vermittelbare Jugendliche ausbilden, sollte das gefördert werden. Die Mittel können aus dem Landesarbeitsmarktprogramm kommen, das bislang zu knapp 90 Prozent aus ESF-Mitteln finanziert wird.
 
In Bay­ern gibt es ein ver­gleich­ba­res Pro­gramm ,Fit for Work 2013‘, mit dem zu­sätz­li­che be­trieb­li­che Aus­bil­dungs­stel­len ge­för­dert wer­den. Die­ses In­stru­ment ist ziel­füh­ren­der, als die von Lin­ken ge­for­der­te Aus­bil­dungs­platz­um­la­ge für alle Be­trie­be.
 
Junge Men­schen aus­zu­bil­den ist ein wirk­sa­mes Mit­tel gegen den Fach­kräf­te­man­gel. Statt Pro­gram­me gegen den Stress­ab­bau bei Ar­beits­lo­sen zu fi­nan­zie­ren, soll­te die Lan­des­re­gie­rung An­rei­ze schaf­fen, damit mehr Un­ter­neh­men in den Nach­wuchs in­ves­tie­ren.  Der Un­ter­richts­aus­fall und feh­len­de Noten auf Zeug­nis­sen füh­ren auch dazu, dass Schü­ler schlech­te Vor­aus­set­zun­gen für den Ein­stieg in das Be­rufs­le­ben haben. Im Sinne der jun­gen Men­schen und der Aus­bil­dungs­be­trie­be muss die Lan­des­re­gie­rung alles dafür tun, dass jede Un­ter­richts­stun­de ge­hal­ten und Bil­dung ver­mit­telt wird.“