Das Musik- und Kunstschulgesetz ist noch nicht lange in Kraft aber die prophezeiten negativen Folgen zeigen sich schon deutlich. Dazu sagt die kulturpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Anja Heinrich:
„Das Gesetz gefährdet das finanzielle Überleben der Kunstschulen in Brandenburg. Sie müssen sich jetzt einer Evaluation als ,Anerkannte Musik- und Kunstschule“ unterziehen. Dabei sind die Rahmenbedingungen für ein solches Verfahren völlig unklar und damit auch die Finanzierung. Bereits heute melden sich erste Träger von Kunstschulen, deren Fortbestand durch die aktuelle Beschlusslage gefährdet ist.
Die CDU-Fraktion setzt sich für Qualitätsmaßstäbe und Talentförderung in unseren Musik- und Kunstschulen ein. Wir fordern, dass der Landeszuschuss für eine flächendeckende Absicherung des Musik- und Kunstschulnetzes von 2,6 auf mindestens 3 Millionen Euro erhöht wird. Vor allem sollte durch die von der CDU beantragte Gleichstellung durch das Projekt ,Klasse Kunst‘ kulturelle Bildungsangebote landesweit ausgebaut werden.
Stattdessen gefährdet Rot-Rot die Existenz unserer Kunstschulen. Die Leidtragenden sind die vielen Kinder und Jugendliche, wie auch die Initiatoren, die in den Kunstschulen wichtige Erfahrungen vermitteln.
Es taugt nichts, wenn die regierenden Fraktionen von SPD und Linke im Landtag eine dringend benötigte Besserstellung von Musik- und Kunstschulen ablehnen und dann Sonntagsreden zu einer besseren Finanzierung schwingen.“