CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg

Gestiegene Zahl der Selbstanzeigen bei Steuersünden

Ludwig Burkardt: Selbstanzeige ist wirkungsvolles Instrument

Die Zahl der Steuersünder, die sich in Brandenburg selbst anzeigen, ist auf einen Rekordwert von 114 Fällen im vergangenen Jahr gestiegen (2012: 16 Fälle). Das sind mehr als sieben Mal so viele wie im Vorjahr. Dazu sagt Ludwig Burkardt, finanzpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg:
„Die große Zahl der Selbstanzeigen ist bemerkenswert und zeigt, wie wirkungsvoll das Instrument auch in Brandenburg ist. 
 
Seine Ab­schaf­fung zu for­dern, ist nicht nur aus Ein­nah­me­grün­den ab­zu­leh­nen. Der Ge­dan­ke der Steu­er­ge­rech­tig­keit er­for­dert die straf­be­frei­en­de Selbst­an­zei­ge ge­ra­de: Nicht nur um die Rück­kehr in die Steu­er­ehr­lich­keit zu ho­no­rie­ren und damit auch die Ge­mein­schaft der Steu­er­zah­ler durch Na­ch­en­trich­tung und Straf­zah­lun­gen zu ent­las­ten. Damit geht die For­de­rung nach der Ab­schaf­fung zu Las­ten aller Steu­er­zah­ler.
 
Die vagen Äu­ße­run­gen der Bran­den­bur­ger SPD-Frak­ti­on, man solle die Straf­frei­heit von Mil­lio­nä­ren in Bran­den­burg aus­set­zen, haben mit der Rea­li­tät wenig zu tun. Der durch­schnitt­li­che Be­trag bei Selbst­an­zei­gen in Bran­den­burg liegt unter 20.000 Euro. Ge­ge­be­nen­falls will die SPD hier auch nur von ihrer Dop­pel­mo­ral zu dem Thema ab­len­ken.“