"Der Vorstand der Landespressekonferenz hat Regierungssprecher Thomas Braune im Zusammenhang mit der Schnitt-Affäre scharf kritisiert. Dazu sagt Dieter Dombrowski, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg:
„Die Rechtfertigungsversuche des Regierungssprechers für seinen Eingriff in die Berichterstattung des rbb sind an den Haaren herbeigezogen.
"Das haben wir bereits am vergangenen Mittwoch im Hauptausschuss des Landtages Brandenburg klargestellt. Trotzdem fand die Staatskanzlei die Erklärungen des Herrn Braune plausibel und gerechtfertigt. Das heutige Schreiben des Vorstandes der Landespressekonferenz zeigt, dass die Staatskanzlei mit ihrer Bewertung der Lage alleine steht und sich zu Recht Kritik an ihrer Einstellung zur grundgesetzlich garantierten Pressefreiheit gefallen lassen muss.
Nachdem Ministerpräsident Platzeck eine Woche lang zu den Vorwürfen geschwiegen hat, steht er nunmehr in der Pflicht zu erklären, ob Regierungssprecher Braune bei seinem kritikwürdigen Verhalten die volle Rückendeckung der Landesregierung hat.“