Zu den heutigen Ausführungen von Ministerpräsident Platzeck vor dem Bundestagsauschuss für Verkehr erklären die beiden teilnehmenden Verkehrspolitiker der brandenburgischen CDU, der Bundestagsabgeordnete Jens Koeppen und der Landtagsabgeordnete Rainer Genilke:
„Die Ausschussmitglieder haben deutlich gemacht, weiterhin auf alle relevanten Dokumente, wie Controlling-Berichte oder Schriftverkehr, zu bestehen."
"Diese Transparenz muss selbstverständlich auch für Brandenburg gelten. Das war bisher jedoch nicht der Fall. Der neue Aufsichtsratsvorsitzende Platzeck muss erklären, warum hier mit zweierlei Maß gemessen wird. Wir erwarten die unverzügliche Zuleitung der Controllingberichte, des Schriftverkehrs zwischen Geschäftsführung und Gesellschaftern sowie die Protokolle der wöchentlichen gemeinsamen Baustellenstellenbesichtigung von Projektplanungsgesellschaft und den Geschäftsführern.“, fordert Rainer Genilke, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion.
Jens Koeppen, stellv. Mitglied im Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages, ergänzt:
„Matthias Platzecks Formulierungen ließen völlig offen, ob der Vertrag mit Prof. Rainer Schwarz beendet ist und keine weiteren Gehaltszahlungen erfolgen oder ob Herr Schwarz weiter sein Gehalt bezieht. Die Bürger sollten hier schnellstmöglich die Wahrheit erfahren.
Mitglieder des Verkehrsausschusses forderten den Aufsichtsrat auf, sich über Kapazitätserweiterungen noch vor der Eröffnung auszutauschen. Hier muss schnell Klarheit her, damit die dann erforderlichen weiteren Lärmschutzmaßnahmen finanziert und umgesetzt werden können.“
Jens Koeppen und Rainer Genilke abschließend:
„Wir bleiben überaus skeptisch, ob Matthias Platzeck der richtige Mann für die Spitze des Aufsichtsrats der angeschlagenen Flughafengesellschaft ist.“