Brandenburg hat den Vorsitz der Gesundheitsministerkonferenz übernommen. Dazu sagt Prof. Michael Schierack, gesundheitspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg:
„Endlich wird Ministerin Tack gezwungen, sich konsequenter mit Fragen der Gesundheitsversorgung zu befassen. Der Vorsitz der Ministerkonferenz kann für die Gesundheitspolitik in Brandenburg von Vorteil sein."
"Bislang spielt die Gesundheitspolitik bei Ministerin Tack lediglich eine untergeordnete Rolle. Das Gesundheitswesen muss fit gemacht werden für die Herausforderungen der Zukunft, die insbesondere ein Flächenland wie Brandenburg betreffen. Sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich wird die Versorgung altersbedingter Erkrankungen eine zunehmende Rolle spielen. Ministerin Tack stellt bei diesem Zukunftsthema mehr Fragen, als Antworten auf die Herausforderungen zu geben.
Dabei ist der Spielraum, im eigenen Bundesland Akzente zu setzen, nicht so klein, wie die Ministerin regelmäßig behauptet. 2010 hat die CDU-Fraktion Ministerin Tack beispielsweise vorgeschlagen, Studienbeihilfen für Medizinstudenten aus Brandenburg zu zahlen. Auf diese Weise würde der Ärztenachwuchs im Land bleiben und unterversorgte oder von Unterversorgung bedrohte Regionen würden profitieren. In anderen Bundesländern wird dies bereits erfolgreich praktiziert. Es bedarf darüber hinaus einer verstärkten Unterstützung der privaten Initiativen zur Etablierung einer medizinischen Hochschulausbildung in Brandenburg.“