CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg

Minister a.D. Speer im Untersuchungsausschuss

Ingo Senftleben: SPD-Minister a.D. verhindert Aufklärung durch Gedächtnislücken

Ingo Senftleben: SPD-Minister a.D. verhindert Aufklärung durch Gedächtnislücken
Zur Vernehmung des Zeugen Rainer Speer, SPD-Minister a.D. des Landes Brandenburg, im Untersuchungsausschuss 5/1 sagt Ingo Senftleben, Obmann der CDU und Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Fraktion:
„Speer leidet offensichtlich unter Gedächtnislücken und verhindert dadurch die weitere notwendige Aufklärung im Untersuchungsausschuss."
 
"Seine Er­in­ne­run­gen an die Ver­äu­ße­run­gen des Krampnitz-Grund­stücks und der Bran­den­bur­gi­schen Bo­den­ge­sell­schaft (BBG) sind ent­täu­schend ge­ring. Zur Auf­klä­rung hat er lei­der kaum einen Bei­trag ge­leis­tet. Ins­be­son­de­re konn­te er den ge­rin­gen Kauf­preis von 600.000 Euro bei li­qui­den Mit­teln der BBG in Höhe von 2,1 Mil­lio­nen Euro nicht er­klä­ren.
 
Fakt ist je­doch: Die um­strit­te­nen Ge­schäf­te wur­den in sei­ner Amts­zeit als Fi­nanz­mi­nis­ter ab­ge­wi­ckelt. Das ewige Ab­strei­ten von Speer und sei­ner SPD kann nicht dar­über hin­weg täu­schen, dass dem Land fi­nan­zi­el­ler Scha­den ent­stan­den ist. Dies be­legt unter an­de­rem der Be­richt des Lan­des­rech­nungs­ho­fes zum Krampnitz-Grund­stück aus dem Ok­to­ber 2010.
 
Die Un­ge­reimt­hei­ten um die Ver­käu­fe will der ehe­ma­li­ge Mi­nis­ter aber of­fen­sicht­lich nicht er­klä­ren. So weicht zum Bei­spiel der Krampnitz-Kauf­ver­trag in ent­schei­den­den Fra­gen von sonst üb­li­chen Mus­ter­kauf­ver­trä­gen ab.“