02.11.2011

Energieforum der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg thematisiert die Ausrichtung der märkischen Energiepolitik und lädt Experten zur Diskussion ein.

Dr. Ludwig/Bretz: Energieforum setzt Impulse zur energiepolitischen Diskussion

Potsdam. Auf Einladung der Fraktionsvorsitzenden, Dr. Saskia Ludwig, und dem Sprecher für Energiepolitik, Steeven Bretz, kamen gestern Abend rund 70 Experten und Gäste zum ersten Energieforum der CDU-Fraktion zusammen, um über die „Anforderungen an eine moderne Energiepolitik im Land Brandenburg“ zu diskutieren. 

Die Energiepolitik in Brandenburg ist auf Dringen der CDU-Fraktion nächste Woche auch Thema in der Plenarsitzung des Landtags Brandenburg.
 
Dr. Ludwig stellte in ihrer Eröffnung des Energieforums fest: „Ein Energiekonzept aus einem Guss ist in Brandenburg leider noch in weiter Ferne. Seit Monaten warten wir auf das Konzept der Landesregierung. Wir müssen sehr aufpassen, dass wir heute keine Chancen verpassen und die richtigen energiepolitischen Weichen in die Zukunft stellen.“
 
Steeven Bretz, Sprecher für Energiepolitik der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg, führte durch die Veranstaltung und fasst rückblickend zusammen: „Viele Fragen, die in der Energiepolitik besonders den Netzausbau, alternative Energieformen oder die Energieeffizienz betreffen, sind in Brandenburg noch nicht ausreichend beantwortet. Mit unserem Energieforum setzen wir wichtige Impulse für den weiteren Austausch zur Diskussion um die energiepolitische Zukunft des Landes. Deshalb hat die CDU-Fraktion Experten zum Energieforum eingeladen.“
 
Als Gastredner zog Prof. Dr. Dr. Reinhard Hüttl, Sprecher des Innovationsclusters Energietechnik Berlin-Brandenburg und Mitglied der „Ethikkommission Sichere Energieversorgung“ der Bundesregierung in seinem Eingangsreferat einen Spannungsbogen durch die Energiepolitik. Er wies auf die zunehmende Bedeutung von gesellschaftlicher Akzeptanz für eine erfolgreiche Umsetzung von energiepolitischen Vorhaben hin.
 
Als weitere Redner beleuchteten Christian Micksch, Geschäftsführer Sächsische Energieagentur GmbH, die Möglichkeiten von Energieeinsparung und Energieeffizienz sowie Harald Bock, Leiter Netztechnik E.ON edis die Herausforderungen, den Netzausbau und Speichertechnologien. Darüber hinaus sprachen Mendy Koschmann, GmB GmbH und Dr. Niels Hempel, Hochschule Lausitz, zu alternativen Energieformen und –forschung am Beispiel der Algenforschung sowie Rainer Knauber, Vattenfall Europe AG und Prof. Dr.-Ing. Hans Joachim Krautz von der BTU Cottbus zu „Clean Coal“ als Konzept für die künftige Nutzung der Braunkohle. 

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